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1993 besuchte ich ein Supervisionsseminar bei Bert Helllinger. Seine Art, mit dem Instrument der Aufstellung und der sog. „Runde“ zu arbeiten, haben mich tief berührt und zeigten vollkommen neue Perspektiven für mein Leben und für die Arbeit.
Das Instrument des „Familienstellens“ benutze ich, damit Prozesse, die sich im Rahmen der Familie und der vorhergehenden Generationen abspielen, sichtbar werden. So können, wenn es sein darf, Zusammenhänge ans Licht kommen, die so noch nicht bewusst waren. Durch das Erkennen lösen sich oft spontane Verstrickungen und emotionale Staus kommen wieder ins Fließen.
Die Aufstellung kann auch bei der Erforschung der Struktur des Geistes dienen. Hierbei wird untersucht, wie der Einzelne Aspekte wie Angst, Zorn, Trauer etc. integriert hat oder sich dagegen verwehrt.
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Indem das dynamische Bild der Aufstellung kontemplativ wahrgenommen wird, kommt es im Teilnehmenden zu den entsprechenden inneren Lösungsprozessen.
Meine Vorgehensweise in der Einzel- wie in der Gruppenarbeit ist sehr geprägt durch die Arbeit bei OM C. Parkin, unter dessen Anleitung ich seit 1996 in intensiver Schulung Selbsterforschung übe und mich mit den Lehren des Enneagramm beschäftige. OM begleitet mich als strenger und zugleich liebevoller Lehrer, damit die Erkenntnis der Wahrheit - wie er einmal zu mir sagte - „Fleisch“ werden kann; damit das, was ich schon lange wusste, immer mehr gelebt werden darf. Seither hat sich das Gewahrsein in mir erweitert und die Erkenntnis dessen, was ist, vertieft. Gerne teile ich mit den Menschen, die zu mir kommen, die Freude am Entdecken der Wahrheit.
OM C. Parkin Gut Saunstorf
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